Lastminute La Gomera – Ein Paradies wird wahr !
'Lastminute La Gomera' ist eine Aussteigeninsel aus dem Alltag, um in ein Paradies zu reisen. Menschen, die die Zeit erlebt haben und den Namen La Gomera hören, verbinden sie mit dem 'Aussteigen', aber meinen die Blumenkinder der 60er Jahre mit ihren Träumen nach Freiheit und dem Nirwana in 'Valle Gran Rey', dem “Tal des großen Königs”. Jetzt ist dort Ruhe eingekehrt, und die wenigen, die noch glauben, es sei so wie früher, sind alt und nachdenklich geworden.
Heute ist uns durch Lastminute Gomera einem die Insel näher gekommen, das Nähersein hat mit der Bequemlichkeit zu tun, in 4 Stunden landet man in Teneriffa Süd. Man hat zwei Möglichkeiten anzukommen, mit einem Kleinflugzeug rüberzufliegen und die Insel in Form des Kegels schon von oben einmal zu sehen, oder man fährt von Los Christianos mit der Olsen-Fähre in den Hafen von St. Sebastian ein. Die Einwohner erzählen, dass hier in der Kirche 'Christoph Columbus' zum letzten Mal vor seiner großen Reise gebetet hat, um Amerika zu entdecken. Vieles ist Legende, so, wie La Gomera ein wahrgewordener Traum ist, für die, die sich Lastminute La Gomera gönnen.
Typisch, man weiß es zu schätzen, denn Zeit hat man mitgebracht, dass man vom Mittelpunkt des Kegels Insel in die einzelnen Täler bzw. Strandregionen fährt, wieder zurück, um einen anderen Strand zu erleben. Kein Durchgangsverkehr an den Stränden. Einen Leihwagen sollte man sich nehmen, um in den Regenwald, in die Berge, zu fahren. Einmalig, hoch zu fahren, oft, um viel warmen Regen abzubekommen, der Urwald steht unter dem Schutz der Unesco. Dann will man wieder in die Täler, in die Sonne.
Diese abgelegenen Täler haben dazu geführt, dass sich eine Pfeifsprache entwickelt hat. Die Einheimischen verständigen sich mit 'El Silbo' über Weiten hinweg. Man lehrt heute den Kindern wieder diese “Sprache”.
Die Strände sind schwarzes feinkörniges Lavagestein, das wirkt anders, man gewöhnt sich. Er soll gesund sein, man muss es glauben. Wer für kleine Abenteuer ist, sollte am frühen Morgen mit dem Bus nach St. Sebastian ruckeln, es wird alles transportiert, die Schulkinder, die Tiere für die Märkte, die schwatzenden Marktweiber und Sie.

